Zementestriche sind Mörtelschichten mit Zement als Bindemittel, die als Fußboden auf einem tragfähigen Untergrund oder auf zwischenliegenden Trenn- oder Dämmschichten aufgebracht werden. Sie sind nach dem Erhärten mit und ohne Belag nutzbar und zeichnen sich durch ihre hohe Festigkeit, einen sehr hohen Verschleißwiderstand und gute Griffigkeit aus. Sie vertragen sowohl hohe als auch tiefe Temperaturen und sind unempfindlich gegen Feuchtigkeit.
Calciumsulfatestriche sind spannungsarm, formbeständig, rissefrei und haben ein sehr geringes Schwindmaß. Mit ihnen lassen sich große Flächen fugenlos herstellen, er benötigt keine Bewehrung, verfügt über hohe Frühfestigkeiten und beim Einbau einer Fußbodenheizung ist diese bereits nach sieben Tagen heizbar
Als Heizestrich wird ein schwimmender Estrich bezeichnet, der entweder in oder unterhalb der Lastverteilungsschicht mit Heizelementen für die Raumheizung versehen ist. Je nach Lage der Heizelemente werden Heizestriche in die drei Bauarten A, B und C unterteilt:
Als Ausgleichsestrich wird ein Estrich bezeichnet, der Höhenunterschiede und Verfüllungen auf der Rohdecke, die z. B. durch Kabel- oder Rohrleitungen bedingt sind und notwendig erscheinen, ausgleicht. Dabei umschließt er die Leitungen vollständig und bildet eine plane Oberfläche. Der Ausgleichsestrich stellt somit eine fest mit dem Untergrund (z. B. aus Beton) verbundene, tragende Unterschicht für den weiter folgenden Bodenaufbau dar. Auf dem Ausgleichestrich werden dann z. B. schwimmender Estrich oder Heizestrich als weitere Schichten verlegt.
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